Die ersten Wochen – eine Region hilft

März/April 2022 · Dettingen und Ermstal

Presse / Vereinsgeschichte

Die ersten Wochen – eine Region hilft

Die ersten Wochen – eine Region hilft

Schon wenige Wochen nach Beginn des russischen Angriffskrieges entwickelte sich im Ermstal eine breite Hilfsbereitschaft. ERMSTALHILFT sammelte Sachspenden, koordinierte Hilfsangebote und organisierte Transporte in die Ukraine.

Ende März berichtete die SÜDWEST PRESSE über die große Resonanz in Dettingen. Neben Sachspenden gingen zahlreiche Angebote von Menschen ein, die Geflüchtete unterstützen oder bei der praktischen Organisation helfen wollten.

Im April wurde die Arbeit logistischer. Ein weiterer Hilfskonvoi wurde vorbereitet, während gleichzeitig Unterstützung für Menschen organisiert wurde, die aus der Ukraine ins Ermstal gekommen waren.

Diese frühen Wochen zeigen einen Grundzug der späteren Vereinsarbeit: Hilfe in der Ukraine und Unterstützung im Ermstal wurden von Beginn an zusammengedacht.

Aus einer spontanen Initiative entstand Schritt für Schritt eine dauerhafte Struktur aus Helferinnen und Helfern, Fahrern, Annahmestellen und persönlichen Kontakten.

Bereits beim zehnten Transport im April 2022 wurden vier Kleinbusse und ein Lastwagen beladen. Die Hilfe sollte in drei Gemeinden der Region um Odessa verteilt werden.

Die bestehenden Kontakte nach Bessarabien erwiesen sich dabei als entscheidend: Bürgermeister und Ärzte meldeten ihren Bedarf direkt an ERMSTALHILFT.

Die Kleinbusse wurden bewusst gewählt, weil auf den Rückfahrten Frauen und Kinder aus der Ukraine mitgenommen werden konnten.

Zu diesem Zeitpunkt waren auf diesem Weg bereits mehrere hundert Geflüchtete in privaten Quartieren im Ermstal untergebracht worden.

Quellen & Medien

Zusammenfassung auf Basis der verlinkten Quellen. Pressebilder werden nicht kopiert; verwendet werden eigene Originalbilder.

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