
Vom 6. bis 16. August reisten Simon Nowotni und Martin Salzer nach Bessarabien, um humanitäre Hilfe zu begleiten und die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern zu vertiefen. Nataliia Petrenko aus Arzis unterstützte als Dolmetscherin und Koordinatorin vor Ort.
Tarutino: konkrete Bedarfe und Zusammenarbeit
In Tarutino standen Gespräche über die neue Sanitätsstation, einen benötigten Schulbus sowie einen kleinen Bagger im Mittelpunkt.
Zeltlager für 210 Kinder
210 Kinder aus dem Gebiet Odesa erhielten in Tarutino eine dringend benötigte Auszeit vom von Luftalarm und Angriffen geprägten Alltag.
Zum ausführlichen Camp-Bericht 2024
Arzis, Mykolajiw und medizinische Hilfe
In Arzis ging es um die Solidaritätspartnerschaft und geplante Wasseraufbereitungsanlagen. In Mykolajiw traf das Team die Partnerorganisation Stribbog, besuchte ein Stabilisierungszentrum und übergab Spezialverbände und medizinische Artikel.
Odessa: Partnerschaften stärken
Zum Abschluss wurden in Odessa bestehende Abläufe mit Kontaktpersonen ausgewertet und neue Strategien entwickelt. Die Reise bestätigte, wie wichtig persönliche Begegnungen und belastbare lokale Netzwerke für zielgerichtete Hilfe sind.
Was die Reise zusätzlich belegte
Die Presseberichte vom 14. und 15. August hielten die zunehmende Gefahr für Zivilisten und medizinische Kräfte fest. Zugleich überprüften Nowotni und Salzer, ob die Hilfskette funktionierte, und entwickelten mit den Partnern eine strukturiertere Weitergabe. Das Kinderlager richtete sich besonders an Kinder, die Eltern verloren hatten oder als Binnenvertriebene aus der Ostukraine gekommen waren.
SÜDWEST PRESSE: „Der Tod lauert im eigenen Garten“, 15. August 2024; „Zwei Dettinger mitten im Kriegsgebiet“, 14. August 2024.
