Ein aufbereiteter Notarztwagen für das gesamte Gebiet Arzys
Im August 2025 machte sich ein Team von ERMSTALHILFT erneut auf der bewährten Route in die Südukraine. Nach der Donaufähre und einer reibungslosen Zollabfertigung erreichte die Gruppe noch am selben Tag Arzys.
Allrad und Sondersignalanlage für schnelle Einsätze
Übergeben wurde ein ehemaliger deutscher Notarztwagen, der vor der Fahrt technisch umfassend repariert und aufbereitet worden war. Sein robustes Allradfahrwerk und eine Pressluft-Sondersignalanlage sind für schnelle Einsätze auch auf schwierigen Wegen wichtig. Die Lackierung sollte vor Ort an die örtlichen Anforderungen angepasst werden.
Auf eine öffentliche Zeremonie wurde bewusst verzichtet. Größere Menschenansammlungen können im Krieg zum Ziel werden. Das Fahrzeug ging direkt an die Stadt und soll im gesamten Gebiet Arzys eingesetzt werden – besonders bei nächtlichen Notlagen und anderen zeitkritischen Einsätzen.
Weiter nach Akkermann
Die Reise führte anschließend nach Bilhorod-Dnistrowskyj, historisch Akkermann. Dort unterstützt ERMSTALHILFT mit seinem Netzwerk auch die Solidaritätspartnerschaft der Stadt Ulm. Ein bereits im Frühjahr geliefertes Feuerwehrfahrzeug konnte im aktiven Einsatz besichtigt werden.
Kreisbrandmeister Alec berichtete über die schwierige Lage. Im Juni war Akkermann schwer angegriffen worden; sogar eine Schule wurde am Tag getroffen, Menschen kamen ums Leben. Der Besuch verband deshalb Fahrzeugübergabe, Projektkontrolle und die Vorbereitung weiterer Hilfe.
Als weitere Bedarfe wurden Rollstühle, Pflegebetten und Rehabilitationsgeräte benannt. Damit führte die Tour von der akuten Fahrzeughilfe unmittelbar zur Planung kommender medizinischer Transporte.
Quelle
„Ein neues Einsatzfahrzeug für die Stadt Arzis“ · 21. August 2025 · vollständiger Pressebeleg im Vereinsarchiv.
