Mehr als 20.000 Packungen Antibiotika für die Nord- und Südukraine
Zwischen dem 27. Juli und dem 1. August 2026 brachten Peter und Dominic Schur im Auftrag von ERMSTALHILFT zwei kurzfristig organisierte Lieferungen mit insgesamt mehr als 20.000 Packungen Antibiotika in die Ukraine. Die Arzneimittel waren für Krankenhäuser und Patientinnen und Patienten in der Nord- und Südukraine bestimmt.
Zeitkritische Hilfe
Ein deutsches Pharmaunternehmen hatte die Medikamente zur Verfügung gestellt. Wegen der begrenzten Haltbarkeit mussten Abholung, Dokumente, Grenztransport und Verteilung sehr schnell organisiert werden. Selbst größere Hilfsorganisationen konnten diese Aufgabe nicht kurzfristig übernehmen; das eingespielte Netzwerk von ERMSTALHILFT schloss die logistische Lücke.
Die erste Lieferung wurde an einem Freitag aus einem bayerischen Zentrallager abgeholt und traf bereits am darauffolgenden Dienstag in der Ukraine ein. Von dort aus begann die Weitergabe an mehr als 84 Krankenhäuser im Gebiet Odessa. Die Präparate ermöglichen über 10.000 Behandlungen schwerer bakterieller Infektionen.
Zweite Fahrt bis Tschernihiw
Während die Presse über die erste Lieferung berichtete, war Peter Schur bereits mit weiteren mehr als 10.000 Packungen auf dem Weg in die nordukrainische Region Tschernihiw nahe der russischen Grenze. Dominic Schur begleitete die Transporte und ihre Dokumentation.
Das Projekt zeigt, wie aus einer Sachspende erst durch schnelle Entscheidungen und persönliche Verantwortung wirksame Hilfe wird: Die Medikamente wurden nicht nur an der Grenze abgegeben, sondern bis in die ukrainischen Versorgungsstrukturen gebracht.
Quelle
SÜDWEST PRESSE: „Antibiotika für Krankenhäuser in der Ukraine“ · 6. August 2026 · vollständiger Pressebeleg im Vereinsarchiv.
