
Drei Fahrzeuge – konkrete Hilfe vor Ort
Vom 26. März bis 4. April 2026 war erneut ein Team von ERMSTALHILFT in der Ukraine im Einsatz. Drei Fahrzeuge, beladen mit humanitärer Hilfe, blieben vor Ort: zwei von der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) finanzierte Mercedes-Sprinter mit Rollstuhlrampe sowie ein von Kleih Holzbau gespendeter Kleinbus.
Mitgeführt wurden unter anderem Rettungshandschuhe, Elektrowerkzeuge, Einsatzjacken für die Feuerwehr, Feuerlöscher, medizinische Geräte sowie Ausrüstung für Photovoltaik und eine unabhängige Energieversorgung.
Gemeinsam geht mehr
Die Städte Kirchheim unter Teck, Ulm und Neu-Ulm sowie das Donaubüro unterstützten die Tour. Kirchheims Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader begleitete den Transport persönlich, steuerte selbst eines der Fahrzeuge und übergab es an die Partnerstadt.
Mykolajiw: Die mobile Bäckerei muss umziehen
Der gemeinsam mit Space-Eye betriebene Backwagen musste wegen drohender Angriffe kurzfristig evakuiert werden. Bereits am nächsten Vormittag wurden am neuen Standort aus 75 Kilogramm Mehl frische Brote gebacken – autark mit Notstromaggregat und Holzpaletten, geschützt in einer Tiefgarageneinfahrt.
Tarutino: Zerstörung am alten Knabengymnasium
Auf der Rückreise besuchte unser aus drei Feuerwehrmännern bestehendes Team das alte Knabengymnasium in Tarutino. Ein Großbrand hatte das historische Gebäude, Sporthallen, das Inklusionszentrum und die Stadtbibliothek zerstört. Auch von ERMSTALHILFT in den vergangenen Jahren gelieferte deutsche Feuerwehrfahrzeuge waren bei dem Brand im Einsatz.
Hilfe, die ankommt
Die Reise zeigte erneut, wie unterschiedlich konkrete Unterstützung aussehen kann: Fahrzeuge, Feuerwehr- und Medizinausrüstung, Energieversorgung oder Brot für Menschen in Frontnähe. ERMSTALHILFT dankt allen Unterstützerinnen und Unterstützern.



Presseveröffentlichung & Quelle
Reutlinger General-Anzeiger (GEA) · 13. April 2026
„Ermstal hilft“ bringt erneut Hoffnung ins ukrainische Kriegsgebiet
Der zugrunde liegende Bericht sowie das verwendete Foto stammen von ERMSTALHILFT; der GEA veröffentlichte den Beitrag. Die Presseveröffentlichung bleibt dauerhaft mit diesem Projektbericht verknüpft.
