Geschichte verbindet – und wird zu konkreter Hilfe
Vom 10. bis 12. Juli 2026 waren ERMSTALHILFT und der Bessarabiendeutsche Verein Stuttgart erstmals beim Internationalen Donaufest Ulm/Neu-Ulm vertreten. Gemeinsam gestalteten beide Vereine ihren Auftritt im Themenzelt 1. Im Mittelpunkt standen die historischen Verbindungen entlang der Donau, die Geschichte der Bessarabiendeutschen und die heutige humanitäre Hilfe für die Menschen in der Region Odessa.
Von den Ulmer Schachteln zur Hilfe von heute
Unter dem Programmtitel „ERMSTALHILFT – Von den Ulmer Schachteln zu den Rettungsfahrzeugen“ wurde sichtbar, wie eng Geschichte und Gegenwart miteinander verbunden sind. Die historischen Wurzeln vieler Bessarabiendeutscher führen über die Donau in die heutige Südukraine. Heute führen Hilfstransporte von ERMSTALHILFT wieder in diese Region – mit Rettungs- und Feuerwehrfahrzeugen, medizinischem Material, Lebensmitteln, Stromgeneratoren und weiterer dringend benötigter Unterstützung.
Ein unmittelbarer Anknüpfungspunkt der gemeinsamen Präsentation war auch ein Mercedes-Benz Sprinter, den ERMSTALHILFT im Frühjahr 2026 nach Ackermann im Gebiet Odessa überführt hatte. Der Bessarabiendeutsche Verein bringt in die Zusammenarbeit seine besondere Verbindung zu Geschichte, Kultur und Herkunftsregion ein. So wurde beim Donaufest aus historischer Erinnerung eine sehr gegenwärtige europäische Geschichte.
„Frag die Helfer!“ – Erfahrungen aus erster Hand
Mehrmals täglich berichteten Aktive von ERMSTALHILFT in offenen Gesprächsrunden über Hilfstransporte in die Region Odessa, Begegnungen vor Ort und die Wirkung der Unterstützung in Zeiten des Krieges. Besucherinnen und Besucher konnten Fragen stellen, Kontakte knüpfen und erfahren, wie Fahrzeuge und Hilfsgüter beschafft, vorbereitet und über viele hundert Kilometer bis zu den Partnern in der Südukraine gebracht werden.
Der gemeinsame Stand verband Information über die heutige Ukrainehilfe mit der Geschichte Bessarabiens. Karten, Fotografien, Präsentationen und persönliche Gespräche machten deutlich, dass die Donau seit Jahrhunderten Menschen und Regionen miteinander verbindet – und dass dieser europäische Gedanke heute ganz praktisch weiterlebt.
Ein gemeinsamer Auftritt mit vielen Begegnungen
Für beide Vereine war die erstmalige Teilnahme am Donaufest eine besondere Gelegenheit, ihre gemeinsamen Themen einem internationalen Publikum vorzustellen. Die zahlreichen Gespräche im Themenzelt zeigten, wie groß das Interesse sowohl an den historischen Hintergründen als auch an der aktuellen Situation in der Ukraine und der konkreten Arbeit von ERMSTALHILFT ist.









Offizieller Programmpunkt des Donaufests
Das Internationale Donaufest führte den gemeinsamen Themenauftritt vom 10. bis 12. Juli 2026 im Themenzelt 1 unter dem Titel „ERMSTALHILFT – Von den Ulmer Schachteln zu den Rettungsfahrzeugen“. Die offizielle Programmbeschreibung stellte ausdrücklich die Hilfe in der Region Odessa und die historischen Wurzeln der Bessarabiendeutschen in den Mittelpunkt.
