Vorauslöschfahrzeug mit 1.200 Litern Wasser aus Bonn geht an ERMSTALHILFT
Bonn/Dettingen, 20. August 2026 – Ein weiteres Feuerwehrfahrzeug kann künftig in der Ukraine Leben retten: Lukas Zimmermann vom Feuerwehr- und Rettungsdienst der Bundesstadt Bonn übergab an ERMSTALHILFT ein kompaktes Vorauslöschfahrzeug auf MAN-Fahrgestell, das viele Jahre in Bonn im Einsatz war.
Das wendige und leistungsstarke Fahrzeug verfügt über einen 1.200-Liter-Wassertank und führt damit doppelt so viel Löschwasser mit wie ein klassisches LF 8/6. Gerade in den ländlichen Gebieten der Südukraine ist dies ein großer Vorteil – sowohl bei Bränden nach Drohnenangriffen als auch bei alltäglichen Feuerwehreinsätzen.
Einsatzkräfte geraten selbst unter Beschuss
Bei der Übergabe berichtete ERMSTALHILFT Lukas Zimmermann über die sogenannte „Double-Tap“-Strategie: Nach einem ersten Angriff kommt es immer häufiger zu einem weiteren Angriff auf denselben Ort, wenn Feuerwehr und Rettungskräfte bereits mit Löscharbeiten und der Versorgung von Verletzten beschäftigt sind. Dadurch geraten auch Einsatzkräfte selbst in höchste Gefahr.
Feuerwehrtechnik weiterhin gesucht
Damit das Fahrzeug möglichst vollständig ausgerüstet an eine ukrainische Feuerwehr im Gebiet Odessa übergeben werden kann, sucht ERMSTALHILFT weiterhin B- und C-Schläuche, Strahlrohre, Verteiler, Saugschläuche sowie weitere geeignete Feuerwehrtechnik. Auch technisch einwandfreie gebrauchte Ausrüstung kann einen wichtigen Beitrag leisten.
ERMSTALHILFT dankt Lukas Zimmermann und der Bundesstadt Bonn herzlich für die Unterstützung und hofft auf eine weitere gute Zusammenarbeit. Das Fahrzeug soll künftig Feuerwehrkameradinnen und -kameraden in der Ukraine dabei helfen, Menschenleben zu retten und Brände schnell zu bekämpfen.
