Aus schneller Hilfe wurde eine verlässliche Partnerschaft
Schon wenige Wochen nach Beginn des russischen Angriffskrieges übernahm das Bäckerhaus Veit Verantwortung. Cornelia Veit entschied, die Kosten des ersten großen Hilfstransports von ERMSTALHILFT in Höhe von 5.300 Euro zu übernehmen.
Der 40-Tonner wurde in Dettingen mit 34 Paletten beladen. An Bord waren Lebensmittel, Decken, Pflaster, Verbandsmaterial und weitere dringend benötigte Hilfsgüter. Die Lieferung war für Arzis, Sarata und Tarutino in der Region Odessa bestimmt.
betrug die erste dokumentierte Unterstützung: 5.300 Euro Transportkosten und rund 3.803 Euro aus einer dreiwöchigen Spendenaktion.
Das „Ermstäler“-Brötchen
Aus der ersten Soforthilfe entwickelte sich eine langfristige Aktion. Beim Kauf eines „Ermstäler“-Mehrkornbrötchens spendeten die Kundinnen und Kunden 10 Cent; das Bäckerhaus Veit legte weitere 10 Cent dazu. So wurden aus vielen kleinen Beiträgen planbare Mittel für kontinuierliche Hilfe.
Veit aktivierte außerdem Kontakte in die Lebensmittelbranche. Unternehmen wie SchapfenMühle und Seeberger beteiligten sich mit großzügigen Sachspenden. Diese Verbindung aus Geld, Waren und Netzwerk war für die wachsende Arbeit von ERMSTALHILFT besonders wertvoll.
Ohne diese verlässliche Unterstützung wäre eine dauerhafte Hilfe in diesem Umfang nicht möglich gewesen.