
Auch 2026 erhielten Kinder, deren Familien unmittelbar vom Krieg betroffen sind, eine geschützte Auszeit. Das fünftägige Sommercamp war für 60 Kinder konzipiert und wurde von acht Erwachsenen begleitet. Die Auswahl berücksichtigte unter anderem Kinder aus binnenvertriebenen Familien, Kinder mit gefallenen oder im Einsatz befindlichen Angehörigen sowie weitere besonders belastete Familiensituationen.
Betreuung, Verpflegung und kreative Angebote
Zum Projekt gehörten vier Mahlzeiten pro Tag, eine verlässliche Energieversorgung, Hygiene, medizinische Begleitung sowie Materialien für betreute Kreativ- und Lernangebote. Berater, ärztliche beziehungsweise therapeutische Fachkräfte und das örtliche Organisationsteam sorgten dafür, dass die Freizeit nicht nur abwechslungsreich, sondern auch verantwortungsvoll begleitet wurde.
60 Kinder · fünf Tage · acht Begleitpersonen · vier Mahlzeiten täglich · medizinische und pädagogische Begleitung
Hilfe mit lokaler Wertschöpfung
Lebensmittel für Kinder und Betreuungsteam wurden auch bei örtlichen Dorfbewohnern und landwirtschaftlichen Betrieben beschafft. Damit wirkte die Unterstützung doppelt: Sie ermöglichte das Camp und stärkte zugleich die lokale Versorgung in einer wirtschaftlich schwierigen Zeit.
Bildimpressionen aus dem Sommercamp 2026
Die Aufnahmen zeigen den Zeltplatz, gemeinsame Spiele, betreute Aktivitäten, Mahlzeiten und die vielen kleinen Momente, aus denen Gemeinschaft entsteht.










Verantwortungsvoller Umgang mit Kinderdaten
Die Fortsetzung im vierten Jahr zeigt, dass aus einer spontanen Hilfsaktion eine belastbare Zusammenarbeit entstanden ist. Verlässliche Partner vor Ort, eine abgestimmte Projektplanung und die Unterstützung aus dem Ermstal machen es möglich, das Projekt Jahr für Jahr an die aktuelle Situation anzupassen.
Dokumentationsgrundlage
Projektunterlagen des Bessarabischen Hauses und von ERMSTALHILFT, abgeschlossen 2026. Personenbezogene Anlagen verbleiben ausschließlich im geschützten Vereinsarchiv.
